„Aggressionen – ein Mittel zum Zweck?“

Vortrag von Insieme Freiamt am Dienstag, 3. Dezember 2019, 19.15 Uhr in der Josef Stiftung Bremgarten im Restaurant Jojo

Referenten:
Frau Melanie Christen Fachperson Agogik, Berufsbildnerin und Trainerin Aggressionsmanagement NAGS 
Herr Arnt Iffländer Sozialpädagoge und Trainer Aggressionsmanagement NAGS

«Aggression ist Kommunikation» «Welche Not steckt hinter dem Verhalten?» -Joachim Bauer

«Menschen die sich «richtig» Verhalten können, tun dies auch!» -Bo Hjelskov Elvén

Aggression: Neurobiologische Aspekte, Entstehung, Definition und Verlauf, Leitmotionen und Hintergründe.
Deeskalierendes Verhalten: Präventive Möglichkeiten, Nähe und Distanz, Selbstschutz.
Die Referenten gehen am Vortragsabend gerne auf Ihre Fragen ein.
Zielpublikum: Alle am Thema interessierte Personen.
Anmeldungen sind keine erforderlich.
Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen. Anschliessend sind Sie zu einem kleinen Apéro eingeladen.

Flyer

Look & Roll

Das internationale Kurzfilmfestival über das Leben mit Beeinträchtigung

«look & roll» im Stadtmuseum Aarau

Datum: Donnerstag,28. November 2019, 18.30 Uhr
Programm

Moderation: Gerhard Protschka, Festivalleiter «look&roll», wird in Gebärdensprache übersetzt.

Eintritt: Fr. 15.–/10.– (AHV, IV, Studierende, Kulturlegi, Förderverein look&roll), Assistenzperson gratis

Wie ist es, als Autistin durchs Leben zu gehen? Aus welcher Perspektive sieht man die Welt im Rollstuhl oder was, wenn man im Alter den eigenen Körper zerfallen sieht? Für einmal nicht aus der wissenschaftlichen Sicht betrachtet, sondern als künstlerische, filmische Meisterwerk in Szene gesetzt, zeigt das Kurzfilmfestival «look & roll» im Stadtmuseum Aarau sechs internationale Filme über das Leben mit Beeinträchtigung.

In Kinofilmen wird in der Regel nach wie vor auf altbewährte Erfolgsrezepte gesetzt: Eine Prise Action, ein Mord, gemischt mit einer romantischen Liebesgeschichte. Dass dies alles aber auch mit Inklusion funktioniert, beweist das Kurzfilmfestival «look & roll». Das Leben mit Beeinträchtigung enthält nämlich genauso wie bei «normalen Menschen» den Stoff aus dem spannende, berührende und lustige Filme geschrieben sind.

Am «look & roll» werden Filme gezeigt, die von Fachleuten der Filmbrache und Menschen mit Behinderung geschaffen wurden – mit hohem künstlerischen Anspruch, aber ohne mitleidige Haltung. Viele Kurzfilme, die im internationalen Wettbewerb von «look & roll» gezeigt werden, waren für einen OSCAR nominiert, haben einen OSCAR gewonnen oder wurden mit Preisen an bekannten Festivals wie Sundance, der Berlinale oder Cannes ausgezeichnet. Mit dabei sind dieses Mal unter anderem eine Tragödie über das Leben mit Asperger, ein experimenteller Film über das gesellschaftliche Ritual des Filmeschauens und die Beziehung zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten.

Besonders an diesem Schweizer Kurzfilmfestival ist aber nicht nur die Thematik der gezeigten Filme, sondern auch die barrierefreie Kinoatmosphäre. Der Filmabend ist für Menschen mit beeinträchtigtem Gehör sowie für Blinde und Sehbehinderte (Audiodeskription) aufbereitet. Die Moderation wird in Gebärdensprache übersetzt. Das macht den Abend nicht nur für beeinträchtigte Personen zu einem entspannten Erlebnis, sondern gewährt auch nicht betroffenen Personen einen Einblick in die Welt mit Einschränkung, Behinderung oder im Alter.

Die CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung» Einladung zum Mediengespräch und Silhouetten-Besichtigung

Mit dem Angebot «Die CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung» unterstützt die gemeinnützige Organisation Impulse Unternehmen, um auf das Potential von Fachkräften mit Behinderung hinzuweisen. Mit lebensgrossen Silhouetten macht Impulse noch bis Dienstag, 12. November 2019 auf dem Bahnhofplatz in Aarau auf das Angebot aufmerksam. Die Figuren portraitieren Menschen mit Behinderung, die mit ihren Zitaten Denkanstösse für die Inklusion geben.

Eine erfolgreiche Personalpolitik schöpft das inländische Fachkräftepotenzial aus, indem sie auf alle Gruppen von Arbeitskräften baut. Chancen bieten sich Personalverantwortlichen in der Gestaltung eines Arbeitsumfelds, in dem sich Erwerbstätige mit Behinderung oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung wertschöpfend einbringen können und dem Unternehmen als Fachkräfte erhalten bleiben.

Unternehmen setzen mit CHARTA-Unterzeichnung Zeichen
Mit der Unterzeichnung von «Die CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung» bekennen sich Unternehmen zur Chancengerechtigkeit und setzen ein Zeichen für die Inklusion. Mit diesem Angebot fördert die gemeinnützige Organisation Impulse die Berufschancen und unterstützt CHARTA-Unterzeichner bei der Umsetzung eines inklusiven Arbeitsumfelds

Lebensgrosse Silhouetten geben Denkanstösse
Noch bis am Dienstag, 12. November 2019 macht Impulse mit sieben lebensgrossen Silhouetten auf dem Bahnhofplatz in Aarau auf das Angebot aufmerksam und sensibilisiert für das Thema Arbeit und Behinderung. Mit aufgedruckten Zitaten geben sie Denkanstösse für die Inklusion. Via QR-Code werden die Silhouetten auf der Website www.impulse.swiss/diecharta zu sichtbaren Personen.

Einladung zum Mediengespräch und zur Silhouetten-Besichtigung

Am Donnerstag, 7. November 2019 sind die Verantwortlichen von «Die CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung» und der Silhouetten-Ausstellung zwischen 11 und 14 Uhr vor Ort und tauschen sich mit Passantinnen und Passanten über das Thema und die Silhouetten-Aktion aus.

Um 12:00 Uhr werden Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker; Peter Zubler, Geschäftsführer der CHARTA-Unterzeichnerin Zubler AG sowie Silhouetten-Protagonist Karl Emmenegger zu Gast sein und sich im Gespräch mit Impulse über die Inklusion von Menschen mit Behinderung austauschen. Die Medien sind zu diesem Austausch mit Interviewmöglichkeiten sowie zur Silhouetten-Besichtigung herzlich eingeladen:

Donnerstag 7. November 2019 | 12.00 Uhr | Bahnhofplatz 1 (vor der Aargauischen Kantonalbank) | 5000 Aarau.

Wir danken für eine Anmeldung per Mail an info@impulse.swiss