Filmausschnitt aus dem Dokumentarfilm "wer sind wir" mit den Darstellern Helena und Jonas
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Dokumentarfilm „Wer sind wir?“ mit Podiumsdiskussion

Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

  • Wann: Sonntag, 9. Februar, 17.00 Uhr
  • Wo: Kino Freier Film, Laurenzenvorstadt 85, 5000 Aarau www.freierfilm.ch

Dokumentarfilm „Wer sind wir?“

Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung. Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

Podiumsdiskussion mit Procap und insieme

Am Sonntag, 9. Februar wird im Kino Freier Film in Aarau der Dokumentarfilm „Wer sind wir?“ vom Schweizer Regisseur Edgard Hagen aufgeführt. An dieser Spezialveranstaltung mit anschliessender Diskussion beteiligen sich Procap Nordwestschweiz und insieme Aarau-Lenzburg. Nun hoffen wir auf einen gut besetzten Saal denn der Film ist sehr bewegend und wirft Fragen auf, die uns alle angehen.

Weiterführende Informationen zum Dokumentarfilm

Der Film ist nomiert für den PRIX DE SOLEURE 2020 der Solothurner Filmtage.

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