Integrative Schulung im Kanton Aargau – Stellungnahme

Zwei Motionen wurden im Grossen Rat zum Thema Integrativer Schulung eingegeben.

Vorstoss GR.16.45-1 der FDP Fraktion betreffend Entlastung der Regelklassen der Aargauischen Volksschulen von der Integrierten Heilpädagogik – und

Vorstoss GR.16.45-1 der SVP Fraktion betreffend Verzicht auf integrierte Heilpädagogik an der Volksschule.

Beide Vorstösse stellen die Konzepte der Integrativen Schulung im Kanton Aargau in Frage und fordern den Verzicht auf die Massnahmen der schulischen Integration.

Im Namen der KABO, Pro Infirmis Aargau-Solothurn und dem Netzwerk Sozialer Aargau nimmt John Steggerda wie folgt Stellung:

Integrative Schulung Stellungnahme

Vize-Präsident/Vize-Präsidentin (sehbehinderte oder blinde Person) gesucht

Der BVAS ist eine Regionalgruppe des SBV, der als grösste Selbsthilfeorganisation des Blindenwesens für seine sehbehinderten und blinden Mitglieder Dienstleistungen anbietet.
Die Sektionen, wie der BVAS, fördern die sozialen Kontakte der Mitglieder untereinander.
Sie arbeiten mit Partnern aus dem Sehbehindertenwesen zusammen und helfen so ihren Mitgliedern ihre Selbständigkeit zu bewahren und am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Um weiterhin die besten Möglichkeiten für unsere Mitglieder zu erarbeiten, braucht der Vorstand freiwillige Mitarbeiter zur Komplettierung der Vorstandsrunde. Zu besetzen sind die Plätze eines Vize-Präsidenten und eines Vize-Anwärters.

Gesucht werden dafür Menschen mit einem guten Gespür für soziale Aspekte im Umgang mit behinderten Menschen. Persönlichkeiten, die ihre Zeit und Kraft zum Zwecke der Verbesserung der Lebensumstände ebendieser Personen einsetzen wollen.

Interessierte melden sich bitte bei:

Verena Müller-Bachmann, Dorfstrasse 32, 4813 Uerkheim
per E-Mail: agso.verena.mueller@hispeed.ch
oder per Telefon: 062 721 51 67

Individuelle Bedarfsabklärung IBB

Bedarfsabklärung ist in aller Munde. Am letzten KABO-Koordinationstreffen konnten wir und in die Individuelle Bedarfsabklärung IBB eindenken.
Nur der Kanton Bern geht im Moment einen anderen Weg als IBB.
Er verfolgt folgende Ziele:

  • Menschen mit einer Behinderung können ihre Pflege- und Betreuungsdienstleister (private Assistenten oder Institutionen) frei wählen. Damit werden die Eigenverantwortung, die Selbstbestimmung und die soziale Teilhabe gestärkt.
  • Die finanziellen Mittel werden bedarfsgerecht zugeteilt.
  • Für gleiche Pflege- und Betreuungsleistungen in verschiedenen Institutionen werden gleiche Preise bezahlt.

Nach der Meinung der KABO entspricht der Kanton Bern mit der individuellen Abklärung der UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und den Bestrebungen des Bundes, das selbstbestimmte Leben zu stärken. Hier der Link zum Projekt. http://www.indibe.ch/