Stoppen wir die Versicherungsspitzel

Ja zum Referendum über die Überwachung von Versicherten
Ein Spezialgesetz zur Überwachung von Sozialversicherungsbeziehenden ist diskriminierend.

Die KABO setzt sich gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung ein und sagt deshalb Ja zum Referendum gegen die Überwachung von Versicherten. Mit dem neuen Versicherungsgesetz hätten private Überwachungsfirmen mehr Rechte als die Polizei, da es keinen richterlichen Beschluss mehr braucht, um jemanden in seiner privaten Umgebung zu überwachen.

Selbstverständlich ist es richtig, wenn Versicherungsbetrüger oder Versicherungsbetrügerinnen bestraft werden. Dafür braucht es in der Strafuntersuchung aber keine diskriminierenden Sondergesetze für die Verdächtigen. Auch nicht für Menschen mit einer Behinderung.

50‘000 Unterschriften braucht es bis Ende Juni.

Bis Ende April waren es rund 18‘000.

Es braucht also auch Ihre  Unterschrift.
Sammelbogen Referendum

Danke für die Unterstützung.

Es braucht noch jede und jeden von uns!

Positionspapier Natursteinpflästerungen

Die KABO setzt sich auch im Bereich Bauen für eine hindernisfreie Umwelt ein.

Der barrierefreie Zugang zu den öffentlichen Wegen und Plätzen in unseren Städten ist für Menschen mit Behinderung von zentraler Bedeutung.
Hindernisfreie Bodenbeläge sollten dabei eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Die KABO beobachtet jedoch seit längerem mit Sorge einen Trend zu Natursteinpflästerungen. Dieser Belag stellt nicht nur für viele Menschen ein hohes, teils unüberwindbares Hindernis dar, sondern ist überdies auch einer der teuersten Beläge im Strassenbau.

Allein die Kostenverdopplung bei der Verarbeitung von Natursteinpflästerungen gegenüber herkömmlichen fugenlosen Bodenbelägen ist finanzpolitisch kaum zu rechtfertigen.

Die KABO spricht sich klar gegen Natursteinpflästerungen aus und hat im Zuge dessen ein entsprechendes Positionspapier erarbeitet.

Positionspapier Natursteinpflästerungen_kabo

Nein zur No-Billag- Inititative

Die KABO sagt klar Nein zur No-Billag Initiative!
Ein Nein für die No-Billag-Initiative ist ein Ja für die Solidarität

Die KABO empfiehlt, die No-Billag-Initiative abzulehnen, weil die SRG aber auch die lokalen Medien einen wichtigen Beitrag zur Solidarität mit gesellschaftlichen Minderheiten leistet.
Einmal mehr würden die schwächsten Stimmen, die Stimmen von Menschen mit Behinderungen als Erstes verstummen.
Zudem würden die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zunichte gemacht und die aufgebauten Serviceleistungen für Menschen mit Behinderung abgebaut.

Die SRG hat ihre Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Behindertenverbänden auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Romanisch kontinuierlich ausgebaut.

So profitieren etwa Menschen mit Hör- und Sehbehinderungen von Untertitelungen der meisten TV-Programme in den Hauptsendezeiten, die Website von SRF ist barrierefrei und viele Sendungen stehen in Gebärdensprache oder als Hörbuch zur Verfügung.

SRG und lokale Sender im Aargau und Solothurn produzieren regelmässig Beiträge, welche den Anliegen von Menschen mit Behinderung in verschiedenen Lebensbereichen – vom öffentlichen Verkehr über Reportagen aus dem Alltag von Betroffenen – Rechnung trägt. Beiträge, welche den Zuschauenden einen Einblick in die Situationen von Menschen mit Behinderung ermöglichen, die sonst nicht möglich wären. Damit leisten sie einen Beitrag, die Öffentlichkeit für die Anliegen von Menschen mit Behinderung sowie ihrer pflegenden und betreuenden Angehörigen zu sensibilisieren.

Darum klar und deutlich Nein zur Verschlechterung für Menschen mit Behinderungen.